Toxikologische Aspekte

Brücken bauen zwischen Infektiologie und Immunologie

Dr. Giuseppe di Bella und Dr. Wolfgang Kufahl in Bologna
Dr. Giuseppe di Bella und Dr. Wolfgang Kufahl in Bologna

Was die toxikologischen Aspekte des aus verschiedenen intrazellulären Erregern bestehenden Krankheitsbildes anbelangt, werden unterschiedliche Tests zur Feststellung von Vergiftungen von uns vorgeschlagen und danach wird parallel zur antibiotischen Therapie ein patientenspezifisches medizinisches Entgiftungsverfahren durchgeführt. 

Zuständig für die Erkennung und Beratung der Vergiftungen ist der Umweltzahnmediziner Dr. Zahnarzt Wolfgang Kufahl. Die Ausführung der Entgiftungstherapie in Zusammenarbeit mit dem VBCI.eV und mit Dr. Kufahl übernehmen andere Ärzte, die mit dem VBCI.eV in Verbindung sind.

Der folgende Link führt Sie zu einem interessanten Gespräch zu diesem Thema zwischen Dr. Wolfgang Kufahl, Dr. Giuseppe di Bella und Teresa Taddonio.

Toxikologie und Infektiologie

Brückenbauen zwischen Infektiologie, Immunologie und Umweltmedizin

Dr. Wolfgang Kufahl, Teresa Taddonio und Dr. Giuseppe di Bella führen ein interessantes Gespräch in den Räumen der Praxis von Dr, Di Bella in Bologna /Italien

Das Gespräch in Bologna zwischen dem Vertreter der antiken Immunologie Dr. Giuseppe Di Bella und dem Vertreter der Umweltzahnmedizin und – Toxikologie Dr Wolfgang Kufahl brachte als gemeinsames Ergebnis, dass das medizinische System, welches auf Infektiologie basiert, nur dann eine Überlebenschance hat, wenn dieses lernt, in die Vergangenheit zurückzuschauen und aus der Infektiologie zu lernen. Außerdem muss es die enge Verzahnung zwischen Infektiologie, Immunologie und Umweltmedizin anerkennen und bereit sein, daraus immer neue Aspekte vieler Krankheitsbilder zu entdecken, insbesondere zum Wohle der Patienten.
Es wäre also notwendig, dass über die Unterschiede zwischen der antiken Medizin und der neuen Medizin in einem offenen Diskurs zwischen Vertretern der Neuen Medizin, Vertretern der Infektiologie und der antiken Medizin unter der Vermittlung von Medizinethikern offen diskutiert wird, vor allem inwieweit die neue Medizin bereit ist, ursächlich zu arbeiten, das bedeutet, sich für die komplette gesundheitliche Wiederherstellung der Menschen einsetzen will.
Unter Berücksichtigung aller Aspekte, die Krankheitsbilder verursachen können, sollte u.a. die Bereitschaft von Vertretern des jetzigen medizinischen Systems untersucht werden, mehr Eigenständigkeit erreichen zu wollen, im klaren Text sich nicht von den von oben diktierten Leitlinien leiten zu lassen, sondern selbst die Initiative ergreifen und Verantwortung zu tragen. In diesem Zusammenhang hätte höchste Priorität, einzugrenzen, wohin sich das medizinische System bewegen will: Fühlt es sich noch dem Menschenleben und dem Problem der immer weiter wachsenden Abhängigkeit des medizinischen Systems von profitstrebenden Institutionen verpflichtet? Wie geht mit der Tatsache um, dass in vielen Bereichen die Verpflichtung der Ärzte, dem Menschenleben zu dienen in Vergessenheit gerät? Damit die Zusammenarbeit zwischen Umweltmedizin, Infektiologie und Immunologie gedeihen kann, müsste die Bereitschaft des jetzigen medizinischen Systems, die Grundlage für die Bildung einer gemeinsamen Plattform zwischen Infektiologie, Umweltmedizin und Immunologie zu ermöglichen, zugesichert werden. Ob das mit Hilfe der Vermittlung von Medizinethikern erreicht werden kann, oder ob tiefgreifendere Reformen unseres demokratischen politischen Systems dazu notwendig sind, bleibt offen; wenn ja wird sich zeigen, welche Reformen notwendig sind. Diese müssen Eingang in die politischen Diskussion finden und parlamentarisch entschieden werden.

Frau Taddonio: Was denken Sie über die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Medizin?

Dr. Di Bella: Wir müssen die Medizin von der Profitlogik befreien. Das können wir nur durch eine Umgestaltung des politischen Systems erreichen. Unsere Demokratie ist eine leere Hülse. Es findet ein Betrug an den Menschen statt. Das Volk hat in Wirklichkeit kein Mitspracherecht. Wenn sich das politische System nicht ändert, kann man auch am medizinischen System nichts verändern. Wir brauchen Neuerungen, die die Notwendigkeiten der Gesellschaft und der Menschen berücksichtigen. Dies kann nur geschehen, wenn ein neues politisches System stärker als die Interessen der Multinationalen ist und den Bedürfnissen der Menschen entspricht. Die sozialen Konflikte, welche absichtlich geschaffen wurden, sollten gelöst werden. In einem übergeordneten europäischen Interesse muss die Zusammenarbeit verschiedener sozialer Gruppen angestrebt werden. Wir erreichen diesen Wandel, indem wir die Werte unserer Zivilisation, unserer Geschichte und unserer Traditionen wieder stärken und uns zu diesen Werten bekennen. Die gegenwärtige Entwicklung untergräbt diese Werte.

Frau Taddonio: Durch seine Krebstherapie ist Ihr Vater sehr bekannt geworden. Er wurde allerdings vielfach vom medizinischen System angegriffen.

Dr. Di Bella: Ja, denn seine Therapie ist eine starke Bedrohung für das konventionelle medizinische System.

Frau Taddonio: Welche Auswirkungen auf die italienische aber auch europäische Medizin hatte Ihrer Meinung nach der Kampf Ihres Vaters gegen das medizinische System?

Dr. Di Bella: Die Veränderungen, welche sich ergeben haben, sind rein äußerlich, aber nicht substantiell und tiefgreifend. Die schädlichen Auswirkungen und Gefahren der konventionellen Krebstherapie wurden heruntergespielt. Der Fokus lag weniger auf der Heilung und mehr auf der Behandlung. Wie aber ein großer italienischer Schriftsteller, Tommaso di Lampedusa im Gattopardo sinngemäß sagte: „Echten Wandel erreicht man nur durch substantielle Veränderungen des Systems, nicht durch formale Maßnahmen.“

Frau Taddonio: Was ist in Ihren Augen die andere Medizin?

Dr. Di Bella: Über die sogenannte alternative Medizin redet man viel. Die Tatsache aber, dass diese in der antiken Infektiologie fußt, ist Wenigen bekannt.
Das medizinische System von heute ist gespalten; einerseits ist das heutige medizinische System vorhanden, das nur auf Symptomen basiert, andererseits gibt es die andere Medizin, die sich gemäß dem Ganzheitlichkeitsprinzip der alten Medizin viel, aber nicht alles, übernommen hat. Diese andere Medizin wird von den Heilpraktikern angewandt, die keine Ärzte sind. Die Heilpraktiker kompensieren auf gewisse Weise ein Vakuum im medizinischen System.
Die Tatsache, dass die alte Medizin noch besteht, ist ein Zeichen ihrer Wichtigkeit und zeigt die absolute Notwendigkeit, diese weiterbestehen zu lassen.
Dr Di Bella berichtet im Gespräch mit der Autorin und mit Dr. Wolfgang Kufahl in seinem Büro in Bologna über verschiedene Aktionsmechanismen, worüber er in seinen Studien geschrieben hat, die über das limitierende Konzept von Immunität hinausgehen, weil sie eine globale Wirkung und Verbesserung der Gesundheitslage des Patienten entfalten, da sie alle Vitalfunktionen verbessern.

Frage Dr. W. Kufahl: Wo treffen sich Immunologie und Infektiologie in der Mitte?

Dr. Di Bella: Die Proteine der Membran haben eine rezeptive Funktion; darunter versteht man auch Proteine aus ionischen Kanälen. Wenn man an der zellulären Membran, welche aus Phosphorlipiden, Cholesterol und Proteinen besteht, die freien Radikalen zu 0 heruntersetzt, bleibt die Zellmembran trotzdem integral und funktionsfähig. Die Interaktion der Zelle mit dem Außen und die Mitteilungen welche sie erhält, sind physiologisch. Das bedeutet, es gibt eine physiologische Rekonversion, viele Erreger und viele Toxine, die aus Erregern stammen, sind für ähnliche Schäden verantwortlich. Diese Vitaminlösung plus Vitamin C in hoher Dosierung, Vitamin D3, biologisch wasserlösliches Melatonin und Lysozym bilden die Basis der antiinfektiven, antidegenerativen und antitumoralen Therapie und unterbinden sowohl die Effekte der elektromagnetischen Felder, sowie sämtliche durch Bakterien und Viren verursachte Schäden, welche sich auch auf die DNA auswirken können. Es gibt also eine Kontaktstelle zwischen Physiologie und Infektiologie. Ebenso gibt es Zusammenhänge zwischen Immunstatus, Erregern, degenerativen Pathologien und Krebs. Der Wirkmechanismus ist folgender: das Immunsystem muss auf der einen Seite in die Lage versetzt werden, die Erreger zu bekämpfen und auf der anderen Seite aber auch vor Schäden bewahrt werden. Die Moleküle sind interaktiv und haben untereinander eine interfaktorielle Beziehung, sowohl auf der biochemischen, als auch auf der molekularen Basis. Nukleare Rezeptoren wie Retinoide, Melatonin, Vitamin C und Vitamin D agieren gemeinsam im Zellkern. Sie haben untereinander chemische, als Dimerisation bekannte Reaktionen, sowie Reaktionen der Phosphorlierung. Sie haben ebenfalls gemeinsame Transkriptionfaktoren im Zellkern. Diese blockieren in der DNA durch Methylierung die Sequenz der Genmutation (Epigenetik). In Bezug auf die Entstehung von Krebs bedeutet das: Ohne Genmutation gibt es keinen Tumor. Auch in diesem Fall ist es wichtig, die Epigenetik in die Analyse mit einzubeziehen: Auch wenn eine genetische Prädisposition vorliegt, kann das mutierte Gen nur Schäden verursachen, wenn es aktiviert ist. Ein Gen kann aufgrund der Erbanlage entweder reprimiert oder aktiviert sein. Ein Merkmal kann ja genotypisch vorliegen, ohne phänotypisch ausgeprägt zu sein. Die oben genannten Substanzen wirken hemmend auf die Transkription. Es kann also sein, dass eine Genmutation vorliegt, es aber nicht zur Ausprägung der Krankheit kommt. Die Retinoide blockieren, bremsen und stoppen die zum Krebs führenden Mutationen bzw. verhindern deren Ausbreitung in der Zelle durch ihren zytostatischen Effekt.

Dr. Kufahl: Handelt es sich also um einen epigenetischen Effekt da ja Retinoiden, Melatonin, Vit. D3 und Vit. C sehr starke epigenetische Transkriptionsuppressoren sind?

Dr. Di Bella : Ja Wenn ein krankheitsverursachendes Gen unterdrückt wird, werden Mutationen der Zelle blockiert. Die Parallelen zwischen Schwermetallbelastungen, Infektionen und Krebs: Wie kann man durch vermehrte Genmutationen verursachte Krebserkrankungen bei Infektionspatienten stoppen?

Dr. W. Kufahl : Dr. Di Bella, wie können Genmutationen, verursacht durch elektromagnetische Strahlung, etwa durch Mobiltelefone gestoppt werden?

Dr. Di Bella: Die Entstehung von Krebs aufgrund von Schwermetallen im Körper kann auf dieselbe Art und Weise gestoppt werden. Betakarotin, Vitamin D und C haben einen antitoxischen Effekt und inaktivieren die Schwermetalle. Elektromagnetische Strahlen können Genmutationen und auch neuropsychologische Störungen hervorrufen sowie neurohormonelle Komplikationen zur Folge haben, weil durch sie der Melatoninspiegel im Blut sinkt. Dr Di Bella hat zu diesem Thema – Wirkung von Melatonin – Studien geleitet und diese in einer sehr wichtigen internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht. Darin zeigt er die antitumorale Wirkung von Melatonin, sowie die Funktionsweise der Retinoide und von Vitamin E. Di Bellas Studien zu diesem Thema geben sowohl Aufschluss über die chemische Formel dieser Substanzen als auch über die Blockierung der freien Radikalen.

Dr Kufahl: Gibt es nicht auch epidemiologische Studien in Nordeuropa über Betakarotin?

Dr Di Bella: In Nordeuropa wurde eine epidemiologische Studie (Finnland, Schweden, Dänemark) über Betakarotin erstellt. Die Menschen, welche viel Betakarotin über das Essen aufnehmen, haben weniger Tumore, mit einer Ausnahme, das sind die Raucher, bei diesen entsteht Krebs trotz Einnahme von Betakarotin. Wenn man, anstatt Betakarotin allein zu benutzen, die Lösung aus der Forschung von Prof. Di Bella im Verhältnis von 500 zu 1 zwischen Betakarotin und Vitamin E verwendet, kann man auch hier denselben therapeutischen Effekt erreichen. Bei den Rauchern entsteht hoher oxidativer Stress im Lungenbereich. Es liegt dann eine Peroxidation der Lungen vor, das Betakarotin teilt sich nicht mehr in zwei, sondern in kleine toxische Moleküle, welche krebserregend wirken. Das ist nicht der Fall, wenn man sehr hohe Dosierungen von Vitamin E verabreicht. Betakarotin hat eine dreifache Wirkung gegen Krebs: Es wirkt an sich antitumoral auf die Krebszellen. Als Vorstufe von Vitamin A hat Betakarotin an sich pekuliare Wirkungen gegen Krebs. Wie schon gesagt liegt bei den Rauchern durch die Peroxidation der Lungen eine Kleinteilung der krebserregenden Moleküle vor. Das ergibt die Notwendigkeit, die Retinoiden vor Oxidation zu schützen. Zu diesem Zweck wird den Patienten Vitamin E im Verhältnis von 500 zu 1 verabreicht, wodurch die Halbwertszeit und Biodisponibilität der Retinoiden enorm verlängert werden. Diese Wirkung dauert viel länger an und ist auch interzellulär, hat auch Membranrezeptoren und Nuklearrezeptoren. Man darf die Retinoiden nicht allein geben, denn die größte antinflammatorische antidegenerative und antitumorale Präventionswirkung gibt es nur im Wirkzusammenhang von Vitamin D, C, E Betakarotin und Aceroptol Palmitato. Universitäre Forschung statt Forschung, die von den Pharmalobbies gesteuert wird Weiter geht es im Gespräch um die Frage der Forschung in Italien auch von Prof. Montagnier mit der Forschungsgruppe Neuromed, aus deren Zusammenarbeit ein neuer Test von Prof. Montagnier herausgekommen ist. Dr. Di Bella sagte, dass ein ähnliches Projekt in Zusammenhang mit der Forschung seines Vaters in Zusammenarbeit mit der Universität Bologna im Gange ist. Dr. Di Bella: Es gib am Institut von Molekularbiologie der Universität Bologna eine unter der Leitung von Prof. Ventura arbeitende Forschungsgruppe. Es sind Parallelen vorhanden zwischen dieser Forschung und Prof. Montagniers‘ Forschung mit der Gruppe Neuromed. Er konnte die Wirkung des hochdosierten Vitamin C in der Zelle sehen. Indem man eine der stärksten Antikrebssubstanzen wie Retinsäure verarbreicht, sind dann sind die stärksten Substanzen gegen Krebs in eine Krebszelle injiziert, passiert folgendes: Die Gensequenz der Zelle verändert ihre Form. Diese Vorgänge können mithilfe eines photographischen Verfahrens, welche die DNA erfasst, sichtbar gemacht werden. Die Gensequenz der mutierten Zelle nimmt eine Omega-Form an. Unter der Wirkung des Vitamin A emittieren die Punkte, die dem Omega am nächsten sind, elektroakustische Radiationen. Es handelt sich hier um eine Mitteilung an andere Zellen in Form elektroakustischer Signale. Die Mitteilung ist also physischer, nicht chemischer Art und geschieht in Echtzeit. Diese elektro akustischen Signalen werden isoliert. Sie werden an andere Zellen gesendet und haben dieselbe Wirkung wie Moleküle des Vitamins A in der Ausgangszelle. Anstatt also direkt eine Substanz zu geben kann die elektroakustische Resonanz eingesetzt werden. Dr. Wolfgang Kufahl: Prof Montagnier hat einen Test für latente Erreger geschaffen, mithilfe dessen man anhand von Wasservibrationen feststellen kann, ob latente Erreger vorhanden sind. Auch hier handelt es sich um Mitteilungen physischer und nicht chemischer Art. Läuft das Informationsfeld, welches diese Mitteilungen überträgt, über die Matrix?

Dr. Di Bella: Das Informationsfeld läuft über alle Instanzen und wirkt unmittelbar. Es handelt sich um eine langsame biochemische Reaktion. Deswegen greift diese Therapieform ebenfalls sehr gut bei degenerativen Krankheiten. Es wird daher nun nach dem Carrier geforscht, welcher die Moleküle in den Zellkern bringt. Dieser muss in Kontakt mit den Sequenzen der Gene gesetzt werden.

Dr. Wolfgang Kufahl: Warum haben die häufigsten infektiologischen Erkrankungen Ihren Ursprung in der Tuberkulöse?

Dr. Di Bella: Viele Menschen aus dem nordafrikanischen Raum, die nach Europa kommen, haben eine äußerst hohe Konzentration an Lues Erregern, welche innerfamiliär vererbt wurden und verursachen einen epigenetischen Schaden, welcher dann von Generation zu Generation weitergegeben werden kann. Diese Menschen können aber auch andere Menschen infizieren. Da die Krankheit über Generationen vererbt wurde, sind die Infektionen latent. Dasselbe gilt für das Mikrobakterium der Tuberkulose. Alle Testpersonen sind positiv für Lues und Tuberkulose. Sie sind erkrankt, aber bemerken es nicht, können aber andere Personen infizieren. Diese Personen können filtrierende Formen weitergeben, wobei der Erreger nicht vollständig sondern in mikronisierter Form vorliegt.
Alle Kinder kommen im Schulalter in den Primarklassen mit diesem Erreger zwangsläufig in Kontakt, erkranken aber nicht. Es gibt zwei Areale im Körper welche sensibilisiert bleiben, nämlich im Bereich der Lunge und der Blase.
Sowohl bei Lungen- und Blasenkrebs sollte man neben der klassischen Therapie von meinem Vater auch Mittel gegen Tuberkulose Typ Isoniazide verabreichen.
In vielen Fällen von Blasenkrebs (für Lungenkrebs haben wir noch keine entsprechenden Kenntnisse) verabreichen wir eine BCG-Impfung, welche tröpfchenweise in die Blase verabreicht wird. Es bilden sich anschließend Antikörper, welche gegen die Tuberkuloseerreger agieren. Wir erzielen mit dieser Behandlung hervorragende Ergebnisse bei Blasenkarzinomen, welche sich infolge infektiologischer Veränderungen der Gensequenzen, verursacht durch das Mikrobakterium der Tuberkulose, entwickeln. Wenn man neben der Antikrebstherapie auch eine kleine Menge Antituberkulosemedikamente anwendet, erzielt man gute Behandlungsergebnisse. Somit sind Krebserkrankungen genetisch vererbbar.

Bemerkung von Frau Taddonio: In Deutschland scheinen solche infektiologischen Krankheitsbilder nicht zu existieren. Man redet hier nur von Borreliosen, wobei diese mehrheitlich chronisch sind. Dies ist eine Falschaussage, da die Borreliosen nur in Anwesenheit anderer intrazellulärer Erreger vorhanden sein können.

Dr. Di Bella: Die häufigsten infektiologischen Erkrankungen haben ihren Ursprung in der Tuberkulose. Vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt, da viele Menschen aus dem nordafrikanischen Raum nach Europa kommen, bringen den Wildstamm der Tuberkulose hierher. Sie sind selber immunisiert, da der Wildstamm über viele Generationen weitervererbt worden war, die Krankheit ist daher latent vorhanden, sie infizieren dann aber an andere Personen, die nicht immunisiert sind. Dies geschieht durch soziale Umgangsformen und natürlich auch über Sexualkontakte. Es werden vor allem lymphoglandulare Formen der Tuberkulose übertragen. Neben der Tuberkulose werden auch andere Erkrankungen wie die Krätze weitergegeben. Impfungen und Krebs

Frau Taddonio: Gibt es ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Krebs?

Dr. Di Bella: Das medizinische System unterliegt internationalen, globalen, finanziellen und politischen Machtverhältnissen. Denn hier liegen die größten finanziellen Verdienstmöglichkeiten. Diese Profitgier führt beispielsweise dazu, dass Kinder bereits vor dem Erreichen des dritten Lebensmonats geimpft werden, obwohl sich das Immunsystem zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht voll entwickelt hat. Dadurch entstehen Generationen von Allergikern und Menschen mit psychophysischen Problematiken, welche vom medizinischen System als Psychosomatiker abgetan werden.
Wenn man den kleinen Kindern zu viele Impfungen gibt, produziert man ein Immunsystem, das später entweder zu schwach oder gegen sich selbst geht und Autoimmunerkrankungen produziert. Wenn Frauen während der Schwangerschaft Echographien verordnet bekommen, ist das so, als würde man das Kind absichtlich direkter Mikrowellenstrahlung aussetzen. Später entstehen die genannten Problematiken wie Immundepression, Allergien, psychophysische Probleme. Eine obsessive Beobachtung des Kindes im Mutterleib führt also zur Entstehung von zukünftigen Krankheitsbildern die sich im Mutterleib bilden und im ggf. im Erwachsenenalter ausbrechen. Die Impfungen induzieren also Krankheiten. Es handelt sich nicht darum, Impfungen im Allgemeinen zu kritisieren, sondern die irrationale bzw. exzessive Verabreichung der Impfungen im Kindesalter. Eine Antipolioimpfung z.B. kann sehr viele Probleme bereiten.
Es handelt sich hier um einen neurotropischen Virus. Bei der Impfung wird ein lebendig gehaltener Virus verabreicht; wenn dieser gemeinsam mit anderen Impfungen verabreicht wird, besteht die Gefahr einer Immundepression. D.h. diese viralen Krankheiten können sich in verschiedenen Hirnarealen festsetzen und führen zu einer Degeneration des kognitiven Systems.-Wenn eine Polioepidemie vorhanden ist, dann nehme ich dieses Risiko in Kauf und gebe Antipolio, aber wir haben schon seit 60 Jahren keine Polioepidemien mehr. Es ist meiner Meinung nach nicht richtig, Antipolio zu geben. Ich erhebe keine Kritik an die Impfung an sich: aber die exzessive und irrationale Verabreichung von polyvalenten Impfungen wenn die Kinder drei Monate alt sind und für sie keine reelle Gefahr besteht, ist nicht richtig. Wenn man in eine tropische Zone reist, in der ein hohes Infektionsrisiko herrscht, machen Impfungen natürlich Sinn. Sonst wird es nur aus Profitgründen gemacht. Die Kriminalität des medizinischen Systems ist also sehr hoch und es wird verhindert, dass die Menschen über die negativen Aspekte dieses Systems Bescheid wissen. Jetzt wird z.B. wahnsinnig viel Werbung für eine Impfung gegen das Papilloma-Virus gemacht, das kommt einem Betrug an der Bevölkerung gleich. Diese Impfung soll in Fällen von Gebärmutterhalskrebs wirksam sein. Diese Wirksamkeit ist aber nicht gegeben, da die Impfung nur in prätumoralen Stadien von Gebärmutterhalskrebs wirksam ist. Lediglich 20 % dieser Tumore sind tatsächlich auf das Papilloma-Virus zurückzuführen. Es existieren neun Virustypen, von denen die Impfung nur vier abdeckt. Daher schlägt die Impfung nur in 10 % der gesamten Papilloma-Virus-Krankheitsfälle an. Hinzu kommt, dass die Impfung für den Körper sehr toxisch ist. Es gab z.B. in Großbritannien 50 Fälle junger Frauen, welche in Folge auf eine Papilloma-Impfung in die Intensivstation eingeliefert werden mussten. Es gibt nur eine wirksame Diagnosemöglichkeit für Gebärmutterhalskrebs, der PAP-Test. Seitdem dieser Test zur Früherkennung angewandt wird, sind die Fallzahlen für Gebärmutterhalskrebs zurückgegangen. Ich halte dies für eine wesentlich sinnvollere Maßnahme zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs. Zudem ist der PAP-Test nicht invasiv und kann daher auch bedenkenfrei empfohlen und angewandt werden. Ich wiederhole noch einmal, dass es sich bei der massiven Bewerbung für die Papillomavirus-Impfung um ein typisches Beispiel für den Betrug am Verbraucher handelt, der diese exzessive Werbung zudem mitfinanziert. Jede Impfung kostet den Verbraucher 500 Euro und die Multinationalen stecken das Geld ein. Die Impfungen sind aber unwirksam. Frau Taddonio: Unterscheiden sich Ihrer Erfahrung nach die heutigen Krankheitsfälle von den früheren?

Dr. Di Bella: Die Krebserkrankungen sind im Vergleich zu 20 Jahren viel aggressiver geworden. Mehr und mehr jüngere Leute erkranken; die absolute Anzahl der Erkrankungsfälle bei jüngeren Menschen ist signifikant angestiegen. Die größten Gefahren für die Gesundheit der Menschen werden verschleiert und die wahren Ursachen dieser Krebserkrankungen werden absichtlich vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Ursachen sind hauptsächlich folgende: zum einen die enorme Erhöhung der Radioaktivität in der Luft aufgrund radioaktiver Experimente, die Zunahme der Atomkraftwerke und die kriminelle Anreicherung von minderwertigem Uran zu militärischen Zwecken. Dies geschieht in Bosnien, Serbien, Kosovo, Irak, Afghanistan und Syrien, wo Uran auch in militärischen Ausbildungszentren gebraucht wird. Die Entstehung von Tumoren überhaupt wird durch die enorme Verseuchung der Luft mit Radioaktivität begünstigt. Zweitens: je mehr die Krebserkrankungen ansteigen, desto mehr wird die Chemotherapie eingesetzt. Diese sind die stärksten und gefährlichsten Gifte, welche auch Mutationen erzeugen. Das ist durch interne Vorgaben verschiedener Ministerien in Italien bezeugt: wenn eine Ärztin schwanger ist, darf sie keinen Krebspatienten untersuchen, der mit Chemotherapie behandelt wird, da es bei dem Ungeborenen zu Mutationen und Missbildungen kommen kann. Diese immer stärkere Benutzung von Chemotherapie wird nicht wie toxischer Müll behandelt, sondern über ganz normale Wege in de Atmosphäre entlassen. Wenn man Grundwasseruntersuchungen machen würde, fände man Chemotherapeutika in Übermengen. Das ist das schlimmste und krebserregendste Gift, was es gibt. Also ist die Verteilung in die Umwelt von höchst toxischen chemotherapeutischen Substanzen die zweite wichtigste Ursache von Krebs.

Dr. Wolfgang kufahl: Denken Sie, dass es sinnvoll ist, Cäsium mithilfe von Zeolith zu binden? Ist es Ihrer Meinung allgemein ratsam, Patienten Zeolith zur Entgiftung zu verabreichen? Es ist bekannt, dass dies einen positiven Bindungseffekt der Toxine bewirken kann.

Dr. Di Bella: Wenn Zeolith chemisch mit Vitamin E und Melatonin verbunden wird und als chemische Lösung von allen drei Komponenten verabreicht wird, ermöglicht es eine vollständige Inaktivierung aller toxischen Komponenten. Aus meiner Sicht ergibt sich die größte Gefahr aus der Potenzierung internationaler, finanzieller und politischer Machtinteressen aus verschiedenen Richtungen. Das medizinische System hat weltweit nur Geld und Macht zum Ziel. Das medizinische System untergräbt Menschlichkeit und humanitäre, moralisch-ethische Werte.

Frau Taddonio: In Deutschland gibt es ein hohes epidemiologisches Vorkommen von Autoimmunerkrankungen. Die Medizin ist nicht in der Lage diese Erkrankungen zu heilen bzw. findet deren Ursache nicht und forscht auch nicht danach. Diese Autoimmunerkrankungen können auch neurologische bzw. psychiatrische Erkrankungen entstehen lassen. Der Ursprung der Autoimmunerkrankungen ist aber immer infektiologisch bedingt. Die heutige Medizin weigert sich, diese Ursachen zu sehen und diese zu behandeln, und somit den Autoimmunerkrankungen vorzubeugen. Was würden Sie Patienten sagen, die aus diesem Dilemma einen Ausweg suchen?

Dr. Di Bella: Das ist sehr schwierig. Dafür gibt es keine kurzfristige Lösung. Die Menschen sollten sich erst darüber bewusst werden, in welchem Ausmaße sie vom medizinischen System betrogen werden und dann dementsprechend handeln. Dieses Problem bedarf also zuerst eines politischen Umdenkens auf der Grundlage des Gewissens. Nur durch eine totale Veränderung des politischen Systems kann ein Wandel bewirkt und es können die Werte von Wahrheit und Gesundheit wieder erlangt werden, die durch das politische System verloren gegangen sind. Dies trifft auch auf den Bereich der medizinischen Forschung zu, der heutzutage befangen ist und absichtlich unrichtige Forschungsergebnisse aufstellt. Das medizinische System hat perfekte, sorgfältig ausgearbeitete Methoden der bewussten Desinformation und Angstmache gegenüber der Bevölkerung entwickelt. So kann es ihr selbst geschaffenes System perfekt handhaben und die Gesamtheit der Information kontrollieren. Dabei wird so getan, als ob es andere, in Opposition stehende Meinungen gäbe, aber in Wirklichkeit handelt es sich um eine Gleichschaltung der Interessen und es gibt keine wirkliche Opposition. Diese Gleichschaltung ist unter anderem auch möglich durch Auflagen großer Zeitungen und die Verbreitung durch große Fernsehsender. Dies sind wichtige Instrumente zur Manipulation der Menschen und zur Aufrechterhaltung des politischen Machtmonopols.
Alle Bürger haben gemeinsam die Möglichkeit, diesem System die Unterstützung zu verweigern, denn hier gibt es keine echten politischen Alternativen. Es müssen darüber hinaus Bemühungen unternommen werden, um unabhängige und kritische Bewegungen zu schaffen. Die Mächtigen mischen sich ein, sobald es Bestrebungen der unabhängigen Meinungsäußerung gibt. Diese Methode hat leider großen Erfolg bis in die höchsten Ränge. Dies trifft auch auf die Institutionen der Katholischen Kirche in Italien nach dem zweiten Vatikanischen Konzil zu. Auch hier hat bereits eine Infiltration durch solche machtpolitischen und finanziellen Fremdinteressen stattgefunden.

Frau Taddonio: Welche Untersuchungen sind Ihrer Meinung nach notwendig bei Infektionspatienten, um den Zustand des Immunsystems zu kontrollieren und gleichzeitig Krebsvorsorge zu betreiben? Was kann man also tun, um bei Infektionspatienten mit nicht-intaktem Immunsystem Krebs effektiv vorzubeugen?

Dr. Di Bella: Wir können eine Reihe diagnostischer Maßnahmen durchführen, die abhängig vom Krankheitsbild des jeweiligen Patienten variieren. Es können ggf. ganz unterschiedliche Untersuchungen vonnöten sein und natürlich ist das auch geschlechtsspezifisch. Es gibt hämatologische Untersuchungen und instrumentale Untersuchungen. Wir sollten weniger invasive Untersuchungen durchführen, wie etwa die Echographie des Halses oder die Halsdrüsenechographie. Bei Frauen sind besonders die Echographie der Brust und Achselhöhlen sowie des gesamten Abdomens angezeigt. Man muss darüber hinaus eine Serie hormoneller Diagnostiken durchführen. Es müssen auch Prolactin, GF1 und Growth Hormone sowie der Immunstatus, die Lymphozytentypisierung untersucht werden. Sehr wichtig ist auch die Untersuchung der Leber-, Nierenleistung und des kardiovaskulären Systems , die Beziehungen zwischen den verschiedenen Fraktionen/Arten der Leukozyten) sowie die Untersuchung der Funktionalität des Knochenmarks. Es muss auch festgestellt werden, wie hoch der Prozentsatz der Lymphozyten, Eosinophile, Monozyten und Neutrofile und Eusinophile ist. Daraus gewinnt man einen Gesamteindruck über den Zustand des Immunsystems. Dieser wird durch die Untersuchung der Gammaglobuline verbessert.

Frau Taddonio: Was muss man Ihrer Meinung nach infolge auf eine lange Einnahme von Antibiotika tun, um das Gleichgewicht des Immunsystems wieder herzustellen?

Dr. Di Bella: Man muss den Patienten eine komplette Vitaminkur nach der Therapie Di Bella verordnen, darunter Retinoide, Vitamin C, Vitamin E und Vitamin D3. Außerdem muss man die Darmflora mithilfe von Immunoglukanen (Hefezellenextrakten) wiederherstellen. Diese stellen Grundelemente der Immunität dar. Diese Immunoglukane werden mittlerweile rezidiv erkrankten Kindern verabreicht. Die Immunoglukane ermöglichen eine höchst effektive Stärkung des Immunsystems. Die erforderliche immunstärkende Dosis für einen Erwachsenen ist ein Drittel eines handelsüblichen Hefewürfels, wie er auch zum Brotbacken gebraucht wird. Ein Erwachsener sollte diese Menge Hefe allmorgendlich vor dem Frühstück und einer Prise Zucker in Wasser auflösen und zu sich nehmen. Die Hefezellen normalisieren die Funktion der Darmflora und eliminieren die pathogenen Keime, Fäulnisprozesse werden unterbunden und die Immunität im Ganzen wird verbessert. Es gibt eine epidemiologische Studie mit nordamerikanischen Frauen, bei welchen die Einnahme solcher Hefeextrakte zur Verbesserung der Hautqualität beitragen konnte, da sie die Toxizität im Körper verringerten. Bei diesen Bevölkerungsteilen konnte man ebenfalls eine stark verringerte Inzidenz von Brustkrebs feststellen, im Vergleich zu Frauen, die keine solchen Hefeextrakte zu sich genommen hatten. Die Ergebnisse der epidemiologischen Studie resultieren aus einem immunologischen Effekt, der mit der Stärkung des Immunsystems durch die Hefeextrakte einhergeht.

Frau Taddonio: Würden Sie sagen, dass man Patienten mit Langzeittherapie mit Antibiotika also solche Hefeextrakte empfehlen sollte?

Dr. Di Bella: Es ist absolut notwendig, den Patienten diese Hefeextrakte zu geben, denn diese erneuern die Darmflora und verbessern die Darmsynthese. Die Patienten sollten daher eine Therapie mit Polyvitamintabletten sämtlicher B-Vitamine( B 1 bis B12) einnehmen. Dann sollte mit Hilfe des Hefeextrakts die Darmflora wieder aufgebaut werden. Vitamin E sollte nie fehlen zusammen mit Vitamin D3, Vitamin C und Melatonin. Melatonin aktiviert das Immunsystem durch zahlreiche Mechanismen, z.B. indem es die Interleukin Produktion anregt. Außerdem aktiviert Melatonin Interleukin 2. Die Antibiotika vernichten die Darmflora, welche für die Synthetisierung der Vitamine verantwortlich ist. Eine intakte Darmflora ist die Voraussetzung dafür, dass der Körper Vitamine wirksam synthetisieren kann.

Frau Taddonio: Unter Einflussnahme des medizinischen Systems blockieren und erschweren Ärzte eine Lösung für dieses Krankheitsbild und erklären Patienten teilweise für psychisch krank oder schicken diese zu Fachärzten, die ihrerseits keinen infektiologischen Befund, sondern einen rein fachärztlichen und symptomorientierten Befund stellen. Was denken Sie, können die Patienten tun, um sich von solchen Unterdrückungsmechanismen bzw. einer solchen Stigmatisierung zu befreien? Was können Patienten tun, um eine infektiologisch und immunologisch korrekte Diagnostik zu erhalten, die Ihrem Krankheitsbild Rechnung trägt?

Dr. Di Bella: Die Patienten sollten ihre eigene gesundheitliche Verfassung genau beobachten und dokumentieren. Neben routinemäßigen Untersuchungen sollte man eventuell, von Fall zu Fall unterschiedlich, weitere, tiefergehende Untersuchungen durchführen, um die notwendige objektive Darstellung der Krankheitssymptome und des Immunstatus zu ermöglichen. Anhand von Veränderungen der immunologischen Bestandteile wie z.B. eine Senkung der Gammaglobulinwerte sowie auch der Prolaktinwerte kann man den Status quo eines Patienten zweifelsfrei offenlegen. Diesen durch Daten gestützten Tatsachen kann nicht widersprochen werden, sie müssen anerkannt werden.

Frau Taddonio: Glauben Sie, dass die infektiologische Forschung durch Ihre wertvollen Kenntnisse Ihres Vaters über die antike Immunologie und Physiologie ergänzen und vervollständigt und bereichert werden kann? Finden Sie es persönlich interessant, einen Gedankenaustausch zu dieser Thematik mit anderen Forscher Persönlickeiten wie Prof. Luc Montagnier und Dr. Phillippe Bottero zu unterhalten?
Dr Di Bella: Ich kann einen Beitrag in diesem Sinne nur im Rahmen der Forschungen meines Vaters leisten. Es wäre mir eine Ehre verdienstreichen infektiologischen Forschern wie Prof. Montagnier und Dr. Bottero zu begegnen und deren Einschätzung der gegenwärtigen medizinischen Lage zu erfahren. Auf diese Weise sehen wir, wie die alte Infektiologie und die Immunologie und Physiologie sich auf der Suche nach einer Öffnung gegenüber dem neuen medizinischen System gegenseitig ergänzen können. Ein fachlicher Austausch ist dazu absolut unerlässlich.

Frau Taddonio: Können die Untersuchungen, die bei Krebspatienten notwendig sind, auch zu Präventionszwecken angewandt werden, z.B. bei infektiologischen Patienten, die sich u.U. in einem prätumoralen Stadium befinden?

Dr. Di Bela: Diese Untersuchungen können ohne Zweifel auch zu Präventionszwecken eingesetzt werden und sind daher sehr empfehlenswert. Was die Therapie anbelangt, sind folgende Mittel sehr wichtig: Thymomodulin verstärkt die bakterzide Wirkung des Blutes. Dazu kommt Lysozym, dieses kann als Antibiotikum betrachtet werden, obwohl es in chemischer Hinsicht keines ist. Es handelt sich hierbei um ein basisch-enzymatisches Protein, welches vom Organismus selbst gebildet wird. Es erzielt bei allen viralen Erkrankungen sowie bei einigen bakteriellen Erkrankungen sehr positive Wirkungen. Es kann beispielsweise angewandt werden, um die Spirochäten der Lues-Erkrankung abzutöten. Es handelt sich hierbei um grammpositive Erreger. Bei den grammnegativen Erregern, zu welchen die Rickettsien gehören, hat das Lysozym dieselbe Wirkung, allerdings ist sie geringer. Die Wirkung lässt sich mit der Beschaffenheit der Viren erklären, welche nicht eingekapselt sind. Sie weisen dagegen eine sehr dünne Membran auf und verfügen über einen Säurekern. Das ermöglicht es dem Lysozym, die Viren zu zerteilen. Diese Reaktion tritt ein, wenn das Lysozym mit dem Säuremantel der Virus-DNA in Kontakt tritt. Das Lysozym schafft es auf diese Weise, das Virus zu zerstören. Dasselbe gilt für die eben genannten Bakterien, wie die Borrelien- und Rickettsienerreger.

Dr. Wolfgang Kufahl: Was kann man zu Melatonin und Krebs sagen?

Dr. Di Bella: Melatonin ist bekannt für seine Antikrebswirkung. Melatonin müsste ab einem bestimmten Alter immer eingenommen werden. Bei jüngeren Menschen sollte Melatonin immer nach der Pubertät eingesetzt werden, wegen der Gefahr von Sarkomen. Insgesamt kann ich bestätigen, dass Melatonin bei Patienten mit Lymphosarkomen eine extrem positive Wirkung nach Strahlungen und Chemotherapie hat. Es genügt beispielsweise, ein Gramm Melatonin in die Vene eines Patienten zu infundieren um eine vollständige Genesung zu erreichen.